Google Project Genie 3: KI generiert spielbare 3D-Welten in Echtzeit
Vom Text zur spielbaren 3D-Welt
Google DeepMind macht ernst: Project Genie rollt jetzt für AI Ultra Subscriber in den USA aus. Die Technologie basiert auf dem Genie 3 World Model – und generiert interaktive 3D-Umgebungen aus simplen Text-Prompts.
So funktioniert Project Genie
Der Workflow ist simpel:
- Wähle vorgefertigte Welten oder definiere eigene Prompts
- Beschreibe Umgebung und Charakter
- Genie generiert erst ein Thumbnail, dann die Welt
- 60 Sekunden Exploration pro generierter Welt
- 720p Auflösung, ~24fps
Die technischen Specs
- Steuerung: WASD + Space (Springen) + Pfeiltasten (Kamera)
- Training: Primär öffentlich verfügbare Web-Daten
- Das Modell lernt: Es prognostiziert konstant das nächste Frame
Limitationen (noch)
Ehrlich gesagt: Es ist ein Research Preview.
- Spürbare Input-Latenz
- Keine Ziele oder Gameplay-Mechaniken
- Gelegentliche Inkonsistenzen (Objekte verschwinden)
- Kein Sound
Die spannenden Use Cases
Google sieht Potenzial für:
- Filmproduktion: Szenen-Visualisierung
- Bildung: Interaktive Lernmedien
- Robotik: Navigation in der realen Welt
- Gaming: Rapid Prototyping von Spielideen
Das Nintendo-Problem
Nutzer haben bereits Mario, Zelda und Metroid-ähnliche Welten erstellt. Google reagiert: Prompts mit erkennbaren Franchise-Charakteren werden zunehmend blockiert.
Fazit
Project Genie ist ein faszinierender Blick in die Zukunft. Spielbar? Noch nicht wirklich. Beeindruckend? Definitiv. Die Technologie zeigt, wohin AI-generierte interaktive Medien gehen könnten.